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CVJM/CVJF Regionalverband Basel

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf. (Psalm 127,2)

Einsatz in Rumänien

 

Nur noch eine Woche, dann geht es los! Schon bei der Anmeldung freute ich mich auf dieses Abenteuer. Da ich noch keinen solchen Einsatz gemacht hatte, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde. Doch diese Ungewissheit machte den Einsatz umso spannender.

Nach einer sehr langen Hinreise, auf der wir mit unserem Gepäck oft wartend verbrachten, erreichten wir endlich unser Ziel – Cluj oder auch Klausenburg genannt. Um 2 Uhr morgens wurden wir herzlich vom Ehepaar Csaba und Ilona empfangen bei denen wir die nächsten 2 Wochen verbringen würden. Dank ihrer herzlichen Art fühlten wir uns in Rumänien schnell wohl. In der ersten Woche lebten wir im Sekretariat vom IKE-Transsylvanien (YMCA in Transsylvanien). Csaba führte uns durch Cluj und erläuterte die Geschichte Transsylvaniens, das früher zu Ungarn gehörte. Noch heute besteht eine unsichtbare Grenze zwischen den Ungaren und Rumänen. Es gibt noch einige Gebiete, in denen Ungarisch gesprochen wird, z.B. Mera, ein kleines Dorf ausserhalb von Cluj. Dort führten wir eine Kinderbibelwoche durch. Bevor wir uns jedoch in diese Arbeit hineinstürzen konnten, musste alles Vorbereitet werden. In Zusammenarbeit mit der Diakonia (christliches Hilfswerk der ref. Kirche Transsylvanien) diskutierten wir die Situation der Roma im Allgemeinen und die der Roma in Mera. Dabei wurde klar, wie wenig man über die Roma eigentlich weiss. Viele haben Vorurteile, weil sie zu wenig über sie wissen, wegen ihrem schlechten Ruf oder aufgrund schlechter Erfahrung mit einzelnen. Dass sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, traf mich sehr.

So begannen wir, der CJVM/CVJF Basel, mit Ilona von der Diakonia die Kinderbibelwoche vorzubereiten. Von Ilona bekamen wir eine Grobplanung mit den verschiedenen Themen pro Tag. Das Thema „Veränderungen“ sollte uns durch diese Woche begleiten. Zu jedem Tag suchten wir diverse Spiele, Bastelarbeiten und Lieder aus. Es war eine grosse, aber auch erfüllende Arbeit. Es war wie das Vorbereiten eines Jungscharlagers, nur mit Kindern, die nicht dieselbe Sprache sprechen. Vor der Kommunikation mit den Kindern hatte ich zu Beginn etwas Respekt. Wir mussten zwar nicht die Geschichten auf Ungarisch erzählen, jedoch wurden wir danach in Gruppen aufgeteilt und mussten mit diesen Kindern eine Bastelarbeit oder ein Spiel durchführen.

Als die zweite Woche begann, merkte ich, dass alles halb so schlimm war. Wir hatten Einheimische aus der Diakonia, die uns übersetzten. Die Kinderbibelwoche begann schnell und war leider auch wieder schnell vorbei. Diese Woche hat mich sehr berührt. Von den Mitarbeitern der Diakonia erfuhren wir mehr über die Familiensituationen einiger Kinder, was mich zum Nachdenken brachte. Oft waren es sehr traurige Geschichten. Trotzdem war es für uns eine Riesenfreude, sie kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten. Mit jedem Tag lernten wir die Kinder besser kennen und sie begannen Vertrauen zu uns aufzubauen. Jeden Tag erzählten wir Ihnen eine Geschichte aus der Bibel und es war immer ermunternd, wenn sie in den kleinen Gruppen anschliessend Fragen dazu stellten. Es stellte uns auch auf, dass die Kinder mit jedem weiteren Tag zahlreicher erschienen. Ich hatte beispielsweise in meiner Gruppe zu Beginn der Woche 7 und zuletzt 26 Kinder. Darüber freute ich mich sehr, auch wenn es teilweise etwas anstrengend wurde.

Die wunderbaren Erlebnisse mit den Kindern, die gute Gemeinschaft untereinander und Gottes reichen Segen nehme ich von diesen zwei Wochen mit nach Hause. Dieser Einsatz war bereichernd und hat mein Herz berührt.

 

Megan, Leiterin Jungschar Bubendorf

 

 

 

Welcome Lucie!

Hallo, mein Name ist Lucie und ich komme aus Tschechien. Ich bin vor einer Woche in Basel angekommen. Die Stadt ist wunderschön und die Leute sehr nett. Noch ist für mich alles neu hier. Ich wohne bei einer Gastfamilie und habe es sehr gut dort.

Ich ein Mitglied des YMCA in Tschechien, wo ich vor 2 Jahren in der Leitung eines Gesellschaftsspiel Tournier involviert war. Ebenfalls leitete ich in einem Englisch Camp für Kinder und Teenager mit. Wir kooperierten dabei mit einer Gruppe von neun Amerikanern, unterrichteten die Kinder in Englisch, spielten zusammen oder bastelten. Den Sommer 2012 verbrachte ich beim YMCA Lakeside in England, wo ich im Hausdienst mit anderen Freiwilligen aus verschiedenen Ländern arbeitete. Wir wohnten in einem Outdoor-Zentrum und waren für die Reinigung der Häuser verantwortlich. In der Freizeit machten wir Ausflüge in der wunderschönen Lake District Gegend. Zum ersten Mal bekam ich dort einen Einblick in die Arbeit von Outdoor-Instructors. Es war eine grosse inspiration für mich, und so entschied ich mich nach Nordirland zu gehen.

Dort verbrachte ich die letzten zehn Monate beim YMCA Greenhill und arbeitete als „Outdoor-Instructor“. Kinder und Teenager kamen zu uns ins YMCA Zentrum und wir stellten ihnen Aktivitäten wie zum Beispiel Abseilen, Klettern, Bogenschiessen, oder Bouldern zur Verfügung.

Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gefallen und ich möchte gerne auch in Zukunft in diesem Bereich arbeiten. Als ich dann von der Möglichkeit eines EVS (European Voluntary Service) beim YMCA Basel hörte, beschloss ich mich zu bewerben um noch mehr über die Arbeit mit Kindern zu lernen.

Und nun bin ich beim CVJM/CVJF in Basel als EVS Freiwillige. Der Einsatz gehört zu einem Projekt von Jugend in Aktion und wird von der ch Stiftung unterstützt. Hier helfe ich fast jeden Tag in der Villa YoYo Herzl mit. Wir spielen mit den Kindern, gehen mit ihnen nach draussen oder unternehmen sonstige Sachen mit ihnen. Mein Deutsch ist noch nicht so gut, aber das stört die Kinder nicht. Wir haben trotzdem Spass zusammen. Das ist etwas, das ich an Kindern mag. Ihnen ist es egal woher du kommst, oder was du für eine Sprache sprichst. Sie möchten einfach spielen und Spass haben. Neben der Villa YoYo arbeite ich auch noch in der e9 am Mittagstisch mit.

Ich werde ein halbes Jahr hier in Basel sein und freue mich sehr über diese Gelegenheit. Ich bin sicher, es wird eine super Erfahurng!

 

 

 

 

Tschüss Ani...!

Mein Aufenthalt in der Schweiz ist fast fertig, 3 Tage sind geblieben um schöne Erinnerungen zu sammeln, packen und Tschüss zu sagen. Es ist ein schönes Gefühl wenn man nicht in einem fremden Haus, Stadt, oder Land wohnt, und so richtig fremd fühlt es sich hier gar nicht mehr an. Es tut mir leid, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Ich habe gedacht 4 Monate ist lange Zeit, aber ich glaube es ist nie genug. Diese Zeit in der Schweiz war sehr verschiedenartig für mich: anstrengend, spannend, interessant, manchmal zu organisiert und manchmal auch spontan. Ich fahre jetzt Velo und ich habe die ganze Stadt vielmals gesehen und es gibt noch 100 000 Sachen die ich gemacht habe.  Am 15. Juli fliege ich wieder nach Hause. Ich habe gemischte Gefühle. Freue mich, dass ich meine kleinen Geschwister bald sehen werde, aber die Kinder die ich hier schon so lieb habe, werde ich sehr vermissen. Heute ist mein letzter Tag in der Villa Yoyo, ich hoffe ich kann die Trennung vermeiden. Diese Woche habe ich viele Geschenke von den Kindern bekommt die ich immer schätzen werde. Es ist so sehr schwer für mich Tschüss zu sagen.

 Ich möchte in meinem letzten Bericht allen Leuten bedanken, die mein Leben in Basel so Interessant und angenehm gemacht haben: meine Gastfamilie, die Mitarbeiter im Sekretariat, E9 Mittagstisch, Villa Yoyo Herzl, Ten Sing und meine lieben Kinder.

Es gibt viele Neugkeiten bei mir zu Hause, meine Familie ist in eine neue Wohnung gezogen, mein Bruder ist sehr gewachsen, die letzte Woche war in meiner Stadt sehr heiss, 43 Grad… ich würde sehr gern das kühle Wetter mit mir bringen. Viele  warten auf mich in Georgien. Meine Familie, meine Freunde und der YMCA Georgien. Ende Juli gehe ich in das YMCA Lager am Meer, und ich bin sicher, es wird sehr toll sein. Ich freue mich darauf. Auch ein grosser Trip nach Russland durch das Projekt „Roots for Reconciliation“  Ende August steht bevor. Ich habe also Pläne auf die ich mich sehr freue. Aber Trotzdem…

Auf wiedersehen Schweiz und Basel. Ich werde euch vermissen!

Ein Blick in die Arbeit des YMCA in Georgien - von Ani

Wenn ich in den Straßen von Basel umherwandere, fühle ich mich nicht mehr fremd. Ich habe schon viel von der Stadt gesehen und auch sehr viele tolle Fotos gemacht, die ich mein ganzes Leben schätzen werde.

Der Tag der Abreise steht vor der Tür und ich weiss nicht genau ob ich glücklich bin wieder nach Hause zu gehen oder nicht. 

Aber ich habe Zuhause sehr viel zu tun und ich möchte erzählen, was genau.  Durch den YMCA Georgien ich nehme am Projekt  „Roots For Reconcilliation“ teil. Die Übersetzung ist „Wurzeln für die Versöhnung“ dieses Projekt ist vom Council of Europe finanziert und vom YMCA Europe gegründet. Ihr könnt mehrdarüber auf unseren Facebook Page lesen.

https://www.facebook.com/Rootsforreconciliation

Alles, was dieses Projekt enthält, wird hat mit Frieden und Friedensarbeit zu tun. Deshalb nennen wir es auch „Peace Work Institute“. 

Das „Peace Work Institute“ wurde im Jahr 2007 gegründet und seit dieser Zeit hat sich ein Raum für den Aufbau von Beziehungen zwischen jungen Leuten aus Konfliktländern gebildet. In den letzten Jahren wuchs das Projekt und am Ende (im Jahr 2013) nahmen (neben Georgien, Russland, Armenien und Karabach auch die Türkei, Balkanländer, Mazedonien, Spanien, Irland und andere daran teil. Ab 2014 setzen die Länder die Projekte nun fort, die durch Roots For Reconciliation erstellt wurden. 

Zum Beispiel arbeitet die Georgische Gruppe zusammen mit Russischen Jugendlichen, weil die 2 Länder in den letzten 100 Jahren immer angespannte Beziehungen zwischen einander hatten. Also, wir haben ein langes Programm vorbereitet. Im Sommer 2014 werden junge Leiters aus Georgia (mich eingeschlossen) für 10 Tage ein Lager in Russland im YMCA Camp Ivanovo besuchen. Und im Jahr 2015 umgekehrt: russische Jugendliche besuchen Georgien - Ymca Camp Orange. 

Ich weiß, diese kleinen Lager werden das Eis zwischen unseren Ländern nicht schmelzen. Aber trotzdem ist es sehr wichtig für uns und für mich und vielleicht können wir mit einem kleinen Start große Ergebnisse in der Zukunft erreichen.

Ich freue mich sehr darauf, nach Russland zu reisen, dies macht meine Abreise aus der Schweiz nicht so schmerzhaft, weil mein Kopf voller Erwartungen ist

aber trotzdem werde ich hier alles vermissen. 

Da ich in der Schweiz immer noch einen riesigen Kulturschock habe, würde ich gerne einiges aus der georgischen Kultur mit euch auch teilen. Dafür haben wir, ich und das Internationale Team von CVJM Basel ein Georgisches Grillfest organisiert. Wir haben Spiele, Kusik, Tanz und einen kleinen Teil der „Georgischen Cuisine“ vorbereitet. 

Es findet am Freitag 20. Juni im Schützenmattpark statt. Weitere Infos findet ihr auf dem Flyer. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns an der Socinstrasse 15.

Willkommen in Basel, Ani!

Grüezi, ich heisse Ani. Ungefähr vor einer Woche bin ich von Georgien in Basel angekommen. Das Wetter ist schön und die Stadt ist wunderbar. Alles ist neu und spannend anzusehen. Meine Gastfamilie ist sehr nett und liebevoll. Ich bin glücklich, dass ich die Gelegenheit habe, mit ihnen zu leben.
Ich bin seit 5 Jahren eine Freiwillige im YMCA Georgien. Unser Verein ist komplett auf Kinder orientiert. Wir haben für eine lange Zeit mit einem Waisenhaus zusammen gearbeitet. Das Hauptziel des Programms ist die Unterstützung benachteiligter Kinder. Auch haben wir verschiedene Programme für Flüchtlingskinder und auch Internationale Projekte. Eines davon ist "Peace Work Institute". Ich nehme auch gerne an diesem Projekt teil. Ziel davon ist Bildung und Bürgerbeteiligungsprozess in Europa durch die Umsetzung der verschiedenen Lager, Workshops und Trainings in Konflikt-Ländern wie z.B. Russland und Georgien zu fördern.


Ich habe viel mit Kindern gearbeitet, und machte es immer gern. Ich bin nach Basel durch das EVS (European Volunteer Service ) Programm gekommen. Hier besuche ich jeden Tag den Mittagstisch in der Villa Yoyo E9 und zweimal in der Woche gehe ich in die Villa Yoyo Herzl. Es sind Orte wo die Kinder mit einander kommunizieren, vieles lernen, viel Spielen und Spass haben können. Die Jugendarbeiter in beiden Zentren begrüssten mich herzlich und unterstützen mich in allem. Für mich ist es ein bisschen schwer mit den Kindern in Kontakt zu treten, weil ich nur Hochdeutsch verstehe, aber zum Glück brauchen wir oft keine Worte, zum Beispiel wenn wir spielen oder basteln.

    Kurz über Georgien. Es liegt in Vorderasien und ist ein sehr kleines Land, aber mit einer sehr grossen Geschichte. Georgien ist ein christliches Land schon seit dem Jahr 337. Ich bin in Tiflis in der Hauptstadt Georgiens aufgewachsen. Tiflis ist sehr verschieden zu Basel. Zuerst konnte ich mich nicht an die Ruhe gewöhnen, denn meine Stadt ist immer so laut. Ich wohne mit meiner Familie und habe zwei liebe Geschwister. Meine Schwester ist 12 und mein Bruder ist 4 Jahre alt. Wenn ich zu Hause bin füllen sie mein Leben mit Spass und Freude.

    
Ich bin ein Gast in Basel, bis am 15. Juli. In die Schweiz zu kommen war eine der grössten Herausforderungen in meinem Leben, und ich bin sicher, dass ich eine wichtige Erfahrung und einige meiner schönsten Erinnerungen im Leben gewinnen werde.

Rumänien Einsatz 2013


"Who is the king of the Djungle, Uh-Uh, Who is the king of the Sea, babbelbabbel,"
Vier Tage lang klang das bekannte Kinderlied durch die Strassen von Mera, einem kleinen Dorf in der Nahe von Cluj in Rumanien. Etwa 40 Kinder kamen an die Musiktage der Organisation "Diakonia" und einige von ihnen lernten auch fleissig das Lied auf der Gitarre zu begleiten, oder machten erste Versuche im Blockflöten, Keyboard oder Xylophon spielen. Unterstützt wurden sie dabei auch von einer kleinen Gruppe aus dem CVJM/CVJF Basel. Mit Händen und Füssen und ein paar Worten Englisch brachten wir der Gitarrengruppe ihre ersten Akkorde bei, erfreuten die Kinder durch das Verteilen von Luftballons, oder waren einfach da um ein bisschen mit ihnen zu spielen.
Die Teilnehmenden kommen alle aus Roma Familien und nehmen am Integrations- und Sozialprojekt der Diakonia teil. Durch kreative Programme, wie die Musikwoche, werden sie neben der schulischen Unterstützung auch in ihren persönlichen Talenten gefördert und entwickeln Fähigkeiten, die ihnen Selbstvertrauen und eine Zukunftsperspektive geben. Es war sehr bewegend, die teilweise wirklich schlimmen Geschichten über die Lebenshintergründe der Kinder zu hören und zugleich motivierend für diese kurze Zeit einen kleinen Teil an die wertvolle Arbeit der Diakonia beisteuern zu können.
Unser Besuch in Rumänien galt allerdings nicht nur der Diakonia, sondern hauptsächlich dem IKE Transsylvanien (CVJM Transsylvanien). So bekamen wir auch einen Einblick in ein Englischlager für Kinder, eines der vielen Ferienangebote für Kinder und Jugendliche des IKE. Durch die dreimonatigen Sommerferien sind viele Eltern sehr dankbar über diese Angebote und die Kinder geniessen die Abwechslung der sonst oft eher einsamen Sommerwochen in vollen Zügen. Für uns war es sehr spannend eine etwas andere Lagerkultur kennen zu lernen und zu sehen, wie engagiert das Team dabei war. Denn die Kinder lernten nicht nur Englisch, sondern hörten auch viel über den Glauben, gingen schwimmen, bastelten, oder genossen einen Abend am Lagerfeuer mit Schoggibananen.
Nun hoffen wir, nächsten Sommer wieder mit einer Gruppe aus dem CVJM/CVJF Basel nach Rumänien zu reisen und mit jungen Erwachsenen aus der Schweiz und aus dem IKE Transsylvanien eine Kinderwoche in Mera für Roma Kinder durchzuführen. Interessierte dürfen sich sehr gerne melden! (christine.plattner@cevibasel.ch)

YMCA Europe General Assembly 2013


Der 12. Mai 2013 war in Manchester der Tag des Abschieds. W?hrend sich im Stadion von Manchester United tausende  Fussballfans von ihrem langj?hrigen Trainer Alex Ferguson verabschiedeten, kam auch f?r 140 YMCAer die Zeit, nach vier gemeinsamen Tagen an der General Assembly des YMCA Europe, wieder getrennte Wege zu gehen. Es war Zeit, inspiriert und motiviert zur?ck in das eigene Land zu gehen, um dort die YMCA Bewegung zu st?rken.

Inspirierend waren beispielsweise die vier Reden zum Thema ?Healthy Living?, einem Kernthema der Strategie des YMCA Europe. Passend zum ?Cevi-Dreieck? stand jeder Tag unter einem der drei Schlagworte ?k?rperliche, mentale, und spirituelle Gesundheit?, oder eben K?rper, Seele, Geist. Zu einem gesunden Leben geh?rt eine Ausgewogenheit der drei Bereiche und genau daf?r kann der YMCA mit seinen vielf?ltigen Angeboten einen grossen Beitrag leisten. Deshalb sollen wir uns immer wieder selbst hinterfragen, inwiefern die Bereiche in unserer Arbeit auch wirklich zum Zuge kommen.

Ganz praktisch wurde es dann an den ?Table Talks?, wo ?ber das geh?rte ausgetauscht und diskutiert wurde oder Projekte vorgestellt wurden. Mit viel Leidenschaft pr?sentierte beispielsweise die norwegische Delegation ihre ?Stop Poverty?-Kampagne. Diese hat zum Ziel, junge Menschen f?r den Kampf gegen die Armut zu mobilisieren. Nachdem schon die Africa Alliance of YMCA das Projekt unterst?tzt und umsetzt, forderten die Norweger nun die europ?ischen YMCAs dazu auf, sich diesem wichtigen Thema vermehrt sichtbar anzunehmen.

Motivierend war es zu sehen, dass ein Grossteil der Teilnehmenden unter dreissig Jahren war. Mehr und mehr besetzen junge Frauen und M?nner wichtige Positionen im YMCA Europe und bringen ihre Anliegen und Ansichten aktiv in die Diskussionen ein. Damit sorgen sie daf?r, dass der YMCA  seinem Namen, eine Jugendorganisation zu sein, gerecht wird!

Ein weiteres Highlight war auch das Zusammentreffen von Ed Eggink und Anna Magnusson, dem Pr?sidenten des YMCA Europe und der Pr?sidentin des YWCA Europe. Die beiden versprachen sich, vermehrt zusammen zu arbeiten und so die beiden Organisationen wieder n?her zusammen zu bringen. Ein gutes Zeichen f?r den Cevi Schweiz, welcher Mitglied von beiden Organisationen ist.

Sp?rbar war w?hrend den Tagen auch die grosse Vorfreude auf das YMCA Festival in Prag diesen Sommer. Eine super Gelegenheit um nochmals ganz in die vielf?ltige YMCA-Welt einzutauchen, Freunde wieder zu treffen und vor allem um viele neue Freunde zu finden!

Mitglieder der Schweizer Delegation waren: Eliana Graf, Pete B?rki, Oliver Berger, Seraina Hauser, Tobias N?geli, Christian Ochsner, Alena Schmassmann, Christine Plattner und Silvio Krauss.